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Bärlauch – heiß geliebt oder streng gemieden. Es gibt wohl ebenso viele Fans wie Verächter dieses heimischen Superfoods. Dieses ist nicht nur ausgesprochen gesund, sondern bietet auch zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten. So können die Blätter der weiß blühenden Frühlingspflanze mit dem intensiven Knoblauchgeruch für Salate, Pestos, Suppen, Aufstriche oder als Rahmgemüse genutzt werden.

Rund um den Bärlauch

Das wild wachsende Lauchgewächs, überzieht im Frühling ganze Waldabschnitte. Bei den Römern schon vor 2000 Jahren unter dem Namen „ Allium ursinum“, also Bärenknoblauch bekannt, hat das Frühlings-Superfood in den letzten Jahren auch in unserer heimischen Küche starken Zuspruch gefunden. Bärlauch ist besonders reich an Vitamin C, Eisen, Kalium, Magnesium, Allicin – dem vom Knoblauch bekannten „Keimkiller“ und auch Chlorophyll. Schon seit dem Mittelalter gilt das in Laubwäldern beheimatete Wildkraut als Heilpflanze. Man sagt ihm eine antibakterielle Wirkung nach. Zudem gilt es als Hilfe bei Bluthochdruck und Arteriosklerose. Eine positive Wirkung hat es zudem bei Verdauungsbeschwerden. Somit sollte die geruchsstarke Pflanze auch nicht unbeachtet am Wegesrand stehen bleiben. Es lohnt sich durchaus beim Waldspaziergang im Frühling eine kleine Ernte einzuholen. Bärlauch wächst aber nicht nur gerne in Laubwäldern, sondern auch in schattigen, humusreichen Au-Gebieten und Flusswäldern mit besonders vielen Nährstoffen. In den Alpen findet man den 15 bis 30 cm hohen „wilden Knoblauch“ in Höhenlagen bis zu 1.700 Metern.

Achtung – giftige Doppelgänger

Vorsicht ist jedoch angesagt. So toll Bärlauch auch in Sachen Inhaltsstoffe, Wirkungen und Verwendungsvielfalt ist – es gibt giftige Pflanzen, mit hohem Verwechslungspotential. So z.B. das Maiglöckchen und die Herbstzeitlose. Sie verfügen zwar nicht über den charakteristischen scharfen Geruch des Bärlauchs, ihre länglichen, dunkelgrünen Blätter sind ihm aber sehr ähnlich. Verwechslungen mit der Herbstzeitlose enden meist tödlich (dazu reichen manchmal schon 3-4 Blätter). Verwechslungen mit Maiglöckchen enden zwar meist nicht tödlich, führen jedoch zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Verwendungsmöglichkeiten und Zubereitung

Generell sollte Bärlauch möglichst rasch zubereitet werden. Die Blätter sind nur begrenzt (2-3 Tage) in halbwegs schmackhaftem Zustand. Wer das ganze Jahr über Bärlauch genießen möchte, kann diesen auch in Form von Pesto haltbar machen bzw. die Blätter einfrieren. Dennoch ist es so wie bei den meisten Lebensmitteln – frisch schmeckt auch der Bärlauch einfach am besten.

Weitere Infos zu regionalen Superfoos gibt es unter folgendem Link

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