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Die Heidelbeere. Wie ein kleiner schwarzblauer Edelstein blitzt sie unter den moosgrünen Blättern am Wegesrand hervor. Heidelbeeren gehören im Sommer zu den süßen Wegbegleitern auf vielen Wandertouren. Während das kleine „Superfood“, das wie alle dunklen Beerenarten besonders gesund ist, in manchen Gebieten im August schon abgefallen ist, hat es in den höher gelegenen Gebirgsregionen zu dieser Jahreszeit erst richtig Saison. So z.B. in zahlreichen alpinen Wandergebieten nahe unserer Wellnesshotels in der Steiermark, Tirol oder Vorarlberg.

Wilde Heidelbeere versus Zuchtheidelbeere

In den vergangenen Jahren hat der „große Bruder“ der wild wachsenden Heidelbeere – die gezüchtete Heidelbeere, die auf Stauden in Gärten und Plantagen wächst, zunehmend Einzug in den Geschäften aber auch Restaurants gehalten. Dabei schmeck die Heidelbeere in Originalform viel besser. Es ist zwar mühsam, die um Vieles kleineren Beerenfrüchte zu ernten, der deutlich fruchtigere Geschmack entschädigt aber für die Arbeit. Außerdem sind die wild wachsenden Beeren viel saftiger (was man nach dem Verzehr an der blauen Zunge und den blauen Zähnen gut erkennen kann). Ein weiteres Plus ist, dass die Ernte am Berg oder im Wald eine wunderschöne Kulisse bietet und auf eine Wanderung rasch Abhilfe gegen den ärgsten Hunger geschaffen werden kann.

Warum Superfood?

Heidelbeeren gehören – auch wegen der in ihnen enthaltenen Farbstoffe – zu den gesündesten Beerenfrüchten. So wird ihnen eine vorbeugende Wirkung gegen zahlreiche Krankheiten wie z.B. Diabetes, Arteriosklerose, diverse Entzündungen oder Krebs zugeschrieben. Dank ihres hohen Wassergehaltes sind die süßen Früchte besonders kalorienarm und eignen sich gut zum Abnehmen.

Frisch von der Staude sind die in manchen Gegenden auch als Schwarzbeeren oder Blaubeeren bekannten Früchte am gesündesten, da das Erhitzen die zahlreichen wertvollen Vitamine und Mineralstoffe zerstört. Eine Handvoll Heidelbeeren zu naschen, ist daher nicht nur eine köstliche kleine Zwischenmahlzeit, sondern auch ein positiver Akzent für die Gesundheit.

Gefahrenquelle Fuchsbandwurm?

Seit einigen Jahren wird immer wieder kommuniziert, dass man auf den Verzehr ungewaschener Waldfrüchte besser verzichten sollte. Grund dafür ist, dass eventuell auf ihnen befindliche Wurmeier eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm hervorrufen könnten. Studien der letzten Jahre haben jedoch gezeigt, dass das Risiko sich nach einem Verzehr  von Waldbeeren mit der sogenannten alveolären Echinokokkose anzustecken, nur sehr gering ist. Ein deutlich höheres Risiko geht vom Kontakt mit dem Waldboden selbst aus – was dazu führt, dass Land- und Forstwirte, deren Hände in ständigem Kontakt mit Gras, Pflanzen aber auch Erde sind, einem weitaus höheren Erkrankungsrisiko ausgesetzt sind.

Dennoch – wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die Beeren vor dem Verzehr waschen – sich aber auch bewusst sein, dass auch ein Kontakt mit Erde oder bodennahen Pflanzen ebenso gefährlich sein könnte.

Zutat Heidelbeere – kleine Highlights auf dem Teller und im Glas

Kaum eine Frucht eignet sich so gut, eine Speise oder ein Getränk optisch aber auch geschmacklich aufzupeppen, wie die Heidelbeere. Keine Wunder also, dass diese kleinen Köstlichkeiten in den Sommermonaten gerne genutzte Zutaten in unsere Health & Spa Premium Hotels sind.

Salate

Eine Handvoll Heidelbeeren über bunte Sommersalate gestreut, sieht nicht nur lecker aus, sondern schmeckt auch hervorragend.

Muffins und Strudel

Heidelbeeren on Top auf einer Topfenfülle machen aus der Traditionsmehlspeise Topfenstrudel ein besonderes Geschmackserlebnis. Gleiches gilt für Muffins. Ein Muffinteig ergänzt mit Heidelbeeren, verwandelt sich in ein herrlich fruchtiges Küchlein, das sich geschmacklich von den Standard-Muffin-Varianten abhebt. Wer Heidelbeermuffins besonders liebt, sollte sich daher in den Sommermonaten einen Vorrat im Tiefkühlfach anlegen. Die kleinen Beeren können nämlich hervorragend im tiefgekühlten Zustand in den Teig gemischt werden.

Heidelbeeren im Eiswürfel

Lillet heißt einer der aktuell beliebtesten Trends in Sachen Sommergetränke. Beigegeben werden beim Mixen diverser Cocktails aus Lillet auch gerne verschiedenste Beerensorten. Steckt man Heidelbeeren in Eiswürfelformen und übergießt diese anschließend mit Wasser, hat man nach dem Gefriervorgang nicht nur kühlende, sondern auch optisch ansprechende Eiswürfel. Diese eignen sich hervorragend dazu, den selbst gemixten Lillet-Cocktail zu einem Augenschmaus zu machen.

Müsli & Joghurt

Frische Beeren über das Frühstücksjoghurt oder –müsli machen aus dem morgendlichen Klassiker ein Frühstückshighlight. Eisliebhaber können sich zudem freuen. Schnell und unkompliziert ist mit einem Becher Joghurt, Heidelbeeren, Honig und einer Eismaschine ein Frozen Joghurt gezaubert. Eine kalorienarme, köstliche Alternative zum herkömmlichen Speiseeis.