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Aufguss für Fortgeschrittene

Ihren großen Auftritt haben sie meist beim perfekten Aufguss. Dabei verwöhnen die Saunameister in den Saunalandschaften der Wellness-Hotels mit wohltuenden Düften, pflegenden Körperbehandlungen oder unterhalten mit außergewöhnlichen Saunaprogrammen.

Doch der Saunawart, bzw. Saunameister, ist nicht nur Zeremonien-Meister. Er ist für viel mehr verantwortlich. Sein Beruf ist eine echte Vertrauensposition. Es sind Profis, die sich regelmäßig weiterbilden. In den meisten der Health & Spa – Premium Hotels heißen daher gut ausgebildete und zertifizierte Saunameister die Gäste willkommen.

Schon bevor sich Saunaliebhaber bei Ihrer Auszeit im Spa-Bereich entspannen, haben die Aufguss-Magier die technischen Anlagen überprüft. Sie bedienen und überwachen sie, kontrollieren die Temperatur. Dabei achten sie darauf, dass die Hygienevorschriften eingehalten werden. Auf den Punkt gebracht: Saunameister verantworten den gesamten gesundheitsfördernden Ablauf der Saunagänge ihrer Gäste.

Wellnessbereiche in besten Händen

In Österreich kann man dafür verschiedene Aus- und Weiterbildungen absolvieren. Dauer und -intensität sind dabei sehr verschieden. So bietet beispielsweise die „Österreichische Saunaakademie“ eine ÖNORM-zertifizierte Ausbildung zum Saunawart an. Allein dieser Grundkurs umfasst 30 Unterrichtseinheiten. Der Wacheltechnik und Duftkunde gehören jeweils weitere 20 Einheiten. Ein Aufbaulehrgang bildet dann zum Saunameister weiter.

Neben dem technischen Grundwissen zu Saunaanlagen und Dampfbädern, werden unter anderem Sauna-Etikette und der perfekten Ablauf eines Aufgusses gelehrt. Einblicke ins Bäderhygienegesetz, rechtliche Informationen rund um das Thema Sauna und Saunabetrieb runden den Lehrgang ab. Informationen über das richtige Verhalten und Soforthilfe nach Unfällen stehen ebenfalls am Stundenplan.

Der Weg zum perfekten Saunaerlebnis

Die Königsdisziplin der Saunameister ist aber das richtige Wacheln beim perfekten Aufguss. In einem eigenen Wacheltechnikkurs werden sie daher in die „Grundfiguren der Handtuchtechniken“ eingeführt. Diese vertiefen sie dann in Praxisübungen.

Weiteres Schlüsselelement für ein gelungenes Saunaerlebnis ist das richtige „Zusammenspiel der Düfte“, kurz: der Duft heißer Luft. Die angehenden Saunameister lernen daher die wichtigsten Aroma- und Basisöle kennen. Am Ende ihrer Ausbildung wissen sie genau, wie sich die unterschiedlichen Aromen auf das Wohlbefinden der Saunagäste auswirken.

Wettstreit der Sauna-Magier

Ihr Können messen die Sauna-Profis jedes Jahr bei den österreichischen Sauna-Aufguss-Staatsmeisterschaften, die im Oktober stattfinden. Teilnehmen kann daran jeder ausgebildete Saunameister, der sich bei den jeweiligen Landesmeisterschaften qualifiziert hat.

Eine Fachjury und eine Publikumsjury bewerten dabei nach Kriterien wie „Auftreten des Saunameisters“, die „Wacheltechniken“, die „Hitzesteigerung“, das „Duftempfinden“ und natürlich dem „Wohlfühlfaktor“ während des Aufgusses.